Marion Ehrsam

Dokumentarsendung über die Ausstellung in Guangzhou / China
Kui Yuan Fernsehsendung Januar 2013

Ringen um einen Ort
über die ehem. australischen Botschaft in der DDR, Frankfurter Allgemeine Zeitung
– FA-Woche 37,
2018 | von Hanna Bethke

Abschiednehmen in würdiger Atomsphäre
Barbara Lay | Berlin Zehlendorf | 2016

Aus dem nichts schöpfen
Artikel von Paul Mackay mit Bildern von
Marion Ehrsam
Wochenschrift ‚Das Goetheanum‘ | Nr. 7-8/2015

Ein langer Weg zurück
Zur Ausstellung ‚Lichtraum II‘ 
in der alten Post Riehen
Riehenerzeitung | rz August 2011

Der Wedding kommt – jetzt auch die Kunst
Besuch bei der Künsterlin ME . . .
Wochenzeitung – Der Nordberliner
März 2011 | von Maria Heinze

Auszüge aus Presse und Publikationen

Marion Ehrsam ist Malerin, Designerin, Bühnenbildnerin. Häufig fertigt sie Arbeiten auf Papier oder nutzt feine Gaze als Untergrund für ihre Malerei-Zeichnungen. Tusche und Farben mit viel Wasser verwendet sie für weiche Flächen, im Kontrast zur harten Kreide und Kohle der Zeichnung.
Einige ihrer Werke sind abstrakt, meist aber interpretiert sie Motive und diese sind häufig an der Natur orientiert. Ihr geht es dabei um den Ausdruck, der mit dem Werk transportiert wird: Sie legt den Fokus auf den Flug des Adlers, die Kraft des Stieres, die Stärke des Löwen.

In einem Zyklus verarbeitet sie den nordischen Epos des Olaf Åsteson: ‚Es war das Olaf Åsteson, geschlafen hat er so lange . . . ‘ Er hat 13 Nächte geschlafen und dabei die geistigen Ebenen durchritten. Diese Sage über ein nahtodliches Erlebnis verarbeitet die Künstlerin in ihrem zwölf großen Blättern umfassenden Zyklus.
Ein weiterer neunteiliger Zyklus illustriert die indianische Legende vom weißen und dem schwarzen Wolf – den hellen und den dunklen Charakteren in einem jeden von uns: ‘Zwei Wesen leben, ach, in meiner Brust. Der eine schwarz, ignorant, selbstsüchtig und voller Ungeduld und Ärger . . . Der andere, der Weiße, lebt Liebe und Mitgefühl für alles Lebendige um ihn herum. . . . Ja sag mir, wer ist denn nun der stärkere Wolf in Deiner Brust? Der, den ich nähre.’

Dies zeigt das Interesse der Künstlerin an philosophisch und psychologischen Themen. Ihre Lebensphilosophie spiegelt sich auch in ihren Werken, in ihren Motiven und den hellen Farbtönen auf zarten Untergründen. Einer der Texte zu einem großen, mehrteiligen Werk endet mit dem Schlusssatz: ‚ . . hülle alles in Leichtigkeit – Leichtigkeit und Humor sind Wunderheilmittel.‘

Simona Doletzki (Kunsthistorikerin) – 2019 anlässlich eines Kunstfestivals in der ‚ehemaligen Australischen Botschaft der DDR‚ in Pankow

AT the Border to Recognise is an exhibition with . . . works by Marion Ehrsam, a Swiss artist who has lived in Berlin since 2009; . . . The 41 works by Marion are showcased in several batches separately featuring different themes: a legend of two wolves — black, which stands for ignorance, selfishness and impatience, and white, which cultivates kindness, love and compassion; something to remind herself of never forgetting lightness and humour, which perform miracles; and questions such as “Where does my strength come from? Who may benefit from it? And where is it headed?“

Beginning her studies at the Basle School of Art & Design in Switzerland at age 15, Marion graduated with a master’s degree five years later. She then worked as a designer in Basle, Paris and Bologna and afterwards moved to Germany, where she studied movement and dance in Stuttgart and worked in design, photography, stage and costume design in Hamburg and later in Freiburg. In 2007, someone asked her, “Can you make exhibitions?” She replied: “Yes,” which started her career of painting.

Marion’s paintings are on a combination of Chinese rice paper and a layer of thin fabric such as silk or gauze. She stuck the two materials together and drew a background with watercolour before using chalk to do drawings.“I’m a creator. I never copy others’,” she said in earnest. Apart from the wolf paintings, most of Marion’s artworks are in white or very light colours. “I want to take things with easiness and humour,” she smiled. Marion created the exhibits in five weeks in her rented apartment in Zhuhai. “My works are more spiritual and philosophical,” she said. . . .

China – Englische Beilage der Tageszeitung von Zhuhai – Betty Lin, Zhuhai Daily, 20. Mai 2013

 „. . . . Vielleicht ist es gerade die Sicherheit einer gereiften und erfahrenen Frau, die ihren Bildern eine enorme Leichtigkeit verschafft. Ihre Werke sind sanft, ehrlich und erhaben. Trotzdem haben sie eine Ausdrucksstärke, die den Betrachter sofort in ihren Bann zieht. Sie faszinieren nicht nur durch ihre besondere Beschaffenheit, sondern geben vor allem Anlass und Mut zum Tiefgang und zum Träumen.“

Carolin Reinhartz – anlässlich der Ausstellung in der Galerie Flächenland – Berlin 2012

„Bewegung als Malstil und klare, einfache Formen – wenig Farben, dafür viele Nuancen zwischen schwarz und weiss, Licht und Leichtigkeit auch im Material – sie charakterisieren die Bilder von Marion Ehrsam. Da ist kaum Beschaulichkeit, aber innerste Heimat, die energisch erarbeitet wird. Der Betrachter kommt in Bewegung und in Ruhe zugleich, wird als Suchender angesprochen. . .“

Georg Hegglin – anlässlich der Ausstellung im Stollenrain – Arlesheim 2012